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Blogging Einsteiger Tipps, Teil 3: Technik

geschrieben von Felix Beuster am

Vor kurzem hat mich der YouTuber skate702 gefragt, ob ich ihm ein paar Fragen zum Thema Blogging beantworten könnte. Klar helfe ich da gerne, aber beim Schreiben der Antwort auf WhatsApp habe ich gemerkt „Das wird ein wenig mehr.“ Insofern gibt hier nun eine vierteilige Artikelreihe zu dem Thema. Im heutigen Teil geht es um technische Aspekte, alle weiteren Teile werden am Ende des Artikels verlinkt. Die folgenden Teile erscheinen im Wochenrhythmus.

Blogging-Plattform oder eigene Webseite

Hier kommt es ein wenig darauf an, was man machen möchte. Geht es wirklich nur um das reine Veröffentlichen von textuellen Inhalten und einigen Bildern, sind Plattformen wie Blogger und Medium sicher eine gute Wahl. Derartige Plattformen bieten dann allerdings nicht immer die Möglichkeit die Seite selbst zu gestalten. Oft ist man hier an das vorgegebene Design gebunden und muss sich damit abfinden, wenn dieses geändert wird.

Daher würde ich immer zu eigenem Webspace raten. Es muss ja nicht gleich ein Server sein, viele Unternehmen bieten schon für 1€ monatlich genug Speicher für die meisten privaten Blogs. Auf diesem Speicherplatz ist man dann sein eigener Chef und braucht sich keiner Plattform unterordnen. Langfristig hat man hier schlichtweg mehr Freiheiten, sollte sich der Blog vergrößern oder man doch mehr wollen als nur Textartikel.

Blogging Plattformen bieten demgegenüber ein bereits existierende Reputation. Diese resultiert dann in vermutlich bessere Auffindbarkeit durch Suchmaschinen. Weiterhin können Plattformen auch interne Suchen bieten, um Nutzer aufzufinden und haben eventuell Empfehlungssysteme und -algorithmen, woraus mehr Besucher resultieren können, als auf dem eigenen System.

Fertige Software oder selbst programmieren

Entscheidet man sich für eigenen Webspace kann man entweder ein fertiges System wie WordPress nutzen, wählt ein passendes, fertiges Design aus und startet dann mit seinen Artikeln. Für die meisten ist das richtige Weg.

Man kann natürlich aber auch die Webseite von Grund auf mit Ruby oder PHP, HTML, CSS und JavaScript alleine programmieren. Allerdings wird das mit steigender Funktionalität sehr zeitaufwändig. Das entwickelt sich schnell in die Richtung: “Artikel in der HTML sind doof, ich brauche eine Datenbank. Und ich möchte Kommentare, uhh und eine Galerie für die Artikelbilder wäre cool.“ Und so geht stetig weiter, ich spreche da aus Erfahrung. :P
Ich persönlich sehe meinen Blog auch als Dauerprojekt an, an dem man immer mal arbeiten und weiterentwickeln kann. Ich vermute jeder Modellbauer oder Hobbybastler kennt das Phänomen. Insofern würde ich die Eigenprogrammierung nur Leuten empfehlen, die die Zeit dafür aufbringen wollen und gerade anfangs mit einem weniger runder laufendem oder eingeschränktem System leben können.

Alle Artikel dieser Reihe

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